Foto von Beskow von Post, aufgenommen von Emily Laye.

Der diesjährige Nachhaltigkeitspreis der Textildienstleistungsbranche geht an die Unternehmerinnen Susanne Beskow und Caroline von Post, die mit ihrem Unternehmen Beskow von Post Alttextilien neues Leben einhauchen. Der Preis wird vom schwedischen Wäschereiverband in Zusammenarbeit mit Ecolab verliehen.

- Durch Design und Upcycling entwickeln Susanne Beskow und Caroline von Post das zirkuläre Geschäftsmodell in unserer Branche weiter. Wenn recycelte Textilien neue Rohstoffe ersetzen, ergeben sich große Nachhaltigkeitsgewinne, sagt Michael Sandin, Vorsitzender des schwedischen Wäschereiverbandes.

Die Kleidung lebt immer wieder

Beide Preisträger können auf eine lange Karriere zurückblicken, in der sie sich aufgrund ihrer Expertise in Design und Biologie für die Wiederverwendung und das Upcycling eingesetzt haben. Susanne Beskow und Caroline von Post arbeiten heute im gemeinsamen Unternehmen Beskow von Post zusammen, einem Upcycling-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Arbeitskleidung. Sie testen verschiedene zirkuläre Designprinzipien, um herauszufinden, wie sie aus ökologischer, funktionaler und kosteneffizienter Sicht am besten das Beste für vollständig zirkuläre Arbeitskleidung erreichen können. Kleidungsstücke, die bereits auf dem Zeichenbrett sind, sind für mehrere Leben konzipiert, wobei jedes Detail für eine neue Funktion vorgesehen ist, sobald das ursprüngliche Kleidungsstück sein Lebensende erreicht hat.

Dringende Auswirkungen auf das Klima

- Sowohl der schwedische als auch der europäische professionelle Textildienstleistungssektor legen großen Wert auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen der Branche. Der durchschnittliche Verbrauch von Wasser, Strom, Chemikalien und Treibstoff nimmt stetig ab. Entscheidend für die Umweltleistung textiler Dienstleistungen ist auch die Verlängerung der Lebensdauer von Textilien, da die Herstellung von Textilien aus Nachhaltigkeitssicht eine große Belastung darstellt. Die diesjährigen Preisträger sind die treibenden Kräfte dieser Arbeit und wir freuen uns sehr, dass wir Susanne Beskow und Caroline von Post den diesjährigen Nachhaltigkeitspreis überreichen können, den achten in Folge, betont Michael Sandin.

Unterstützt den Rainbow Fund und den Sheldrick Wildlife Trust

Seit 2017 vergibt der schwedische Wäschereiverband jedes Jahr den Nachhaltigkeitspreis an eine Reihe verdienter Preisträger. Seit 2022 wird die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit Ecolab vergeben, das Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Infektionsprävention anbietet, die dazu beitragen, die Welt sauberer, sicherer und gesünder zu machen.

Die Preissumme beträgt insgesamt 10 SEK und die Preisträger spenden den Betrag an Der Regenbogenfonds die zu einer Welt beitragen wollen, in der alle Menschen unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität die gleichen Grundfreiheiten und Rechte haben und Sheldrick Wildlife Trust die sich für das Überleben der Elefanten einsetzen.

Ehemalige Preisträger

2017 Pia Bergman, nationale Koordinatorin gegen schwere Wirtschaftskriminalität bei der schwedischen Steuerbehörde.
2018 Carl-Johan Björkman, Eingangsmatten des Unternehmers Hr. Björkman.
2019 Schlemon Athoraya, Unternehmer Örebro-Tvätt, und Kent Pettersson, Unternehmer KåPI Tvätt in Bengtsfors.
2020 Jonas Olaison und Lena K. Wiles, Nachhaltigkeitsmanager bei Textilia bzw. Elis
2021 Peter Streijffert, Unternehmer in Lindbytvätten auf Öland.
2022 Jonny Hägerström, CEO TvNo, und Henry Eskola, National Key Account Manager bei Scandbio,
2023 Anders Thorgaard, Unternehmer, Visionär und Inhaber der Wäschereigruppe Textilia

Innovative und wettbewerbsfähige Wäschereiindustrie

Der schwedische Wäschereiverband ist die Branchenorganisation der schwedischen Wäschereiindustrie und vertritt Mitglieder sowohl in der Wäscherei für Privatpersonen als auch in der gewerblichen Wäscherei und den Textildienstleistungen. Der Verband leistet kontinuierliche Arbeit für eine innovative und wettbewerbsfähige Wäschereibranche.

Die Mitgliedsunternehmen haben etwa 5 000 Mitarbeiter und machen bis zu 90 % des Branchenumsatzes von etwa 6 Milliarden SEK aus. Gestiegene Anforderungen an Kundennutzen, Qualität, Hygiene sowie Klima- und Umwelteffizienz treiben die Tätigkeit des Verbandes voran. Alle Mitglieder des schwedischen Wäschereiverbandes sind zugelassene Fachbetriebe und werden jährlich von der Umweltberatungsfirma Ensucon überprüft.

Für weitere Informationen

Michael Sandin, Vereinsvorsitzender, Tel. 0709 35 12 47

Daniel Kärrholt, Bundesdirektor, tel. 0705 11 36 85

 

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