Interview mit dem Vorsitzenden Jan Kluge: Eine wachsende Branche für Verantwortung

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Eine wachsende Branche für Verantwortung Die Wäscherei- und Textildienstleistungsbranche besteht aus rund 300 Unternehmen mit mehr als 5 Mitarbeitern. Es ist eine wichtige und wachsende Branche. Der soeben aus der Presse veröffentlichte Branchenbericht 000 zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten seit 2016 um 20 Prozent und das Betriebsergebnis um 15 Prozent gestiegen ist.

Für den schwedischen Wäschereiverband, der im vergangenen Jahr 75 Jahre alt wurde, ist dies süße Musik. Und gleichzeitig eine Herausforderung. Obwohl sich ein Großteil des Geschäfts der Branche mit dem Waschen befasst, ist dies weit vom Gesamtbild entfernt. Der Textildienst wächst und die Komplexität der professionellen Wäsche ist groß. Die Verantwortung und das Profil müssen klargestellt werden. Der neue Vorsitzende der Gewerkschaft, Jan Kluge, sieht eine Parallele zu den Entwicklungen in der Recyclingindustrie.

- Zuvor hatten wir in Schweden Müllcontainer und Müllsammler. Diese Branche hat uns heute dazu gebracht, unsere Augen für die Umweltarbeit zu öffnen, die sie leisten. Die Müllkippen von gestern sind die Minen von morgen. Durch Minimierung, Wiederverwendung und Recycling sind sie zu einem Akteur geworden, der sicherstellt, dass die Ressourcen optimal genutzt werden. Dies ist eine Richtung, die meines Erachtens auch die Wäsche- und Textildienstleistungsbranche einschlagen kann.

Viele Leute glauben es zu wissen

Viele, ganz zu schweigen von den meisten, haben eine persönliche Erfahrung beim Waschen: Sortieren in Farbe und Weiß in die Waschmaschine, Befüllen mit Reinigungsmittel und Spülen und Drücken des Knopfes. Diese Erfahrung kontrolliert das Image der Branche, hat aber sehr wenig mit der beruflichen Realität zu tun. Hier geht es um Kostenkontrolle, Ausführungsqualität und effiziente Ressourcennutzung mit Energieoptimierung, minimiertem Wasserverbrauch und möglichst geringem Chemikalieneinsatz. Dafür steht das T-Zeichen, die Genehmigung des schwedischen Wäschereiverbandes, die alle Mitglieder auszeichnet.

"Autorisierung ist ein Schlüssel zur Erhöhung des Status der Branche", sagt Jan Kluge. Diese Qualitätskontrolle ist charakteristisch für unsere Mitglieder. Dies bedeutet, dass unsere Kunden sicher sein können, einen Teil ihres Geschäfts, den Teil, der unser Kerngeschäft ist, und ihr Lebenselixier auszulagern. Wie hätten Hotels und Krankenhäuser funktioniert, wenn unser Geschäft nicht da gewesen wäre?

Nischen und Märkte sehen

Jan Kluge hat sein Amt im Mai angetreten und ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern kein Vorsitzender, der aus den vielen Unternehmen der Branche hervorgegangen ist. Stattdessen war er Leiter des Kernkraftwerks Barsebäck, CEO von Sakab ab, und hat Unternehmen mit Recycling- und Wasseraktivitäten gegründet. Vor diesem Hintergrund sieht er den Wäschereiverband aus neuen Perspektiven.

Wäscherei RUT schafft Arbeitsplätze

- Eine aktuelle Frage für uns ist die Möglichkeit eines RUT-Abzugs. Das T steht für Wäsche, aber bisher scheint die Interpretation zu sein, dass die Wäsche zu Hause gemacht werden sollte. Es kann nicht optimal sein. Professionelle Wäsche in einer autorisierten Wäsche muss energie- und umweltfreundlicher sein. Eine ROUT-Reform in diese Richtung könnte viele neue Arbeitsplätze in kleinen Familienunternehmen schaffen. Dies wäre eine Erleichterung sowohl für ältere Menschen, die zu Hause leben und nicht in der Lage sind, damit umzugehen, als auch für die moderne städtische Familie, die viele Aktivitäten aufrechterhalten muss.

Eine Gemeinschaftsanstrengung

Die Wäschereiindustrie ist gut darin, Einstiegsjobs zu schaffen, zum Beispiel für Neuankömmlinge und andere, die weit vom Arbeitsmarkt entfernt sind. Das liegt nicht daran, dass die Jobs einfach sind, sondern daran, dass die professionellen Wäschereien über Systeme und Routinen verfügen. Sie können schnell lehren, was erforderlich ist, um die erforderlichen Qualitätsanforderungen zu erfüllen.

- Wir müssen stolz auf den Einstiegsjob sein. Hier unternimmt die Branche große soziale Anstrengungen, ohne auf Geschäftssinn und langfristige Perspektive zu verzichten.

Wissen und Respekt

Nach sechs Monaten auf dem Lehrstuhl äußert sich Jan Kluge sehr positiv über die Branche. - Es ist aufregend. Die Branche hat viele Unternehmer mit großem professionellen Stolz. Es gibt liebenswerte und liebenswerte Menschen, die Respekt voreinander haben. Erzählt von Ulf Silfverström

25% RUT-Abzug auf Wäsche